Kristallnacht 1993-2002

Kristall

Nacht

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o 1995: Heimkehr
Mit Amalie Fritz, Hilde und Katriel Fuchs, Rudolf Sarközi, Max Schneider, Irma Trksak. Moderation: Hans-Henning Scharsach.
Aufzeichnung vom 22. Oktober 1995 aus dem Wr. Volkstheater. EUR 14,80 inkl. Programm.

50 Jahre nach Kriegsende berichteten ehemalige KZ-Häftlinge und Exilanten über ihre „Heimkehr“ nach Wien und ihre damit verbundenen Erlebnisse.

o 1996: Die Zwillinge des Dr. Mengele
Mit Vera Alexander, Otto Klein, Ella Lingens, Solomon Malek, Ephraim Reichenberg. Moderation: Hans-Henning Scharsach.
Aufzeichnung vom 10. November 1996 aus dem Wr. Volkstheater.
EUR 14,80 inkl. Programm.

Erstmals berichteten Opfer des Dr. Mengele in Österreich sowie eine ehemalige Häftlingsärztin über ihr Schicksal im KZ Ausschwitz.

o 1997: Vergessen in Mauthausen
Mit Wilhelm Gugig, Hermann Lein, Hans Marsalek, Anneliese Winterberg-Nossbaum, Leon Zelman. Moderation: Hans-Henning Scharsach.
Aufzeichnung vom 9. November 1997 aus dem Wr. Volkstheater.
EUR 14,80 inkl. Programm.

Ehemalige KZ-Häftlinge erzählten über ihre Erlebnisse im KZ Mauthausen, den zahlreichen Nebenlagern des KZs und über die unzähligen Debatten über die Bedeutung und den Erhalt des KZ Mauthausen als nationale Gedenkstätte seit 1945 bis heute.

o 1998: Recht, nicht Rache
Mit Rudolf Gelbard, Asher Ben-Natan, George Weidenfeld, Simon Wiesenthal. Moderation: Hans-Henning Scharsach.
Aufzeichnung vom 8. November 1998 aus dem Wr. Volkstheater.
EUR 14,80 inkl. Programm.

Die eingeladenen Zeitzeugen eint nicht nur ihr Schicksal, sondern auch ihr Engagement für einen gerechten Umgang mit der Vergangenheit.

o 1999: Kinder im KZ
Mit David Ariel, Henri Borlant, Johann Stojka, Stefan Zweig. Moderation: Hans-Henning Scharsach.
Aufzeichnung vom 7. November 1999 aus dem Wr. Volkstheater.
EUR 14,80 inkl. Programm.

Die Überlebenschancen der Kinderhäftlinge waren denkbar schlecht, es sei denn, sie fanden in einem anderen Häftling einen Beschützer. Kleinere Kinder – oft im Lager zur Welt gekommen oder zu jung für das Arbeitskommando – überlebten meist nur wenige Tage.

o 2000: Auf der Flucht
Mit Lisa Bernstein, Eli Carmel, Anny Lazar, Alfred Stern-Posselt, Robert Weiss. Moderation: Hans-Henning Scharsach.
Aufzeichnung vom 12. November 2000 aus dem Wr. Volkstheater.
EUR 14,80 inkl. Programm.

Tausende von Juden verdanken Ihr Leben dem Österreicher Josef Schleich. Wer war dieser Mann, der 13-mal von der Gestapo verhaftet und dennoch 1948 wegen Misshandlung von Juden angeklagt wurde? War er ein österreichischer Schindler?

o 2001: Widerstand
Mit Franz Danimann, Peter Gingold, Mirjam Ohringer, Hugo Pepper, Alfred Ströer, Wolfgang Szepansky. Moderation: Hans-Henning Scharsach.
Aufzeichnung vom 11. November 2001 aus dem Wr. Volkstheater.
EUR 14,80 inkl. Programm.

Sie haben protestiert, Flugzettel verteilt, für die Familien Inhaftierter gesammelt, Bomben geworfen, die Kriegsindustrie sabotiert, Anschläge geplant und durchgeführt. ZeitzeugInnen aus Holland, Deutschland und Österreich berichteten, dass Widerstand im „Dritten Reich“ sehr wohl möglich war, dass sie sich trotz Lebensgefahr gegen die nationalsozialistische Diktatur gewehrt haben.

o 2002: Frauen in Ravensbrück
Mit Antonia Bruha, Regine Chum, Helene Igerc, Mila Kaliková. Moderation: Hans-Henning Scharsach.
Aufzeichnung vom 10. November 2002 aus dem Wr. Volkstheater.
EUR 14,80 inkl. Programm.

Das Frauen-KZ Ravensbrück gehörte zu den schrecklichsten Stätten des Grauens während der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft: über 130.000 Frauen und 20.000 Männer wurden in dieses Lager deportiert, viele überlebten die Befreiung am 30. April 1945 nicht. Sie wurden erschossen, vergast oder mit Giftinjektionen ermordet, sie starben an Epidemien, an den Folgen medizinischer Experimente, sie verhungerten oder erfroren im Winter.

o 2003: Auschwitz überleben
Mit Franz Danimann, Erich Finsches, Dagmar Ostermann, Ceija Stojka. Moderation: Hans-Henning Scharsach.
Aufzeichnung vom 9. November 2003 aus dem Wr. Volkstheater.
EUR 14,80 inkl. Programm.

Auschwitz wurde zum Symbol für den gesamten Holocaust. In keinem anderen Lager wurden derartig viele Menschen in den Gaskammern ermordet, kein anderes Lager erreichte jemals diese Größe und Ausdehnung. In nahezu jeder Biografie eines jüdischen KZ-Häftlings taucht irgendwann das KZ Auschwitz als Station auf. Auschwitz ist heute ein Synonym für den Massenmord an den europäischen Juden und an den Roma und Sinti.

o 2004: Und wo war Gott ...?
Mit Markus Bittner, Fania Brancovskaja, Judith Jaegermann, Kurt Schubert.
Moderation: Hans-Henning Scharsach.
Aufzeichnung vom 14. November 2004 aus dem Wr. Volkstheater.
EUR 14,80 inkl. Programm.

Für viele jüdische Menschen bedeuteten die Gräuel des „3. Reiches“ – von den diskriminierenden Gesetzen angefangen über die unmenschlichen Lebensbedingungen in den Ghettos bis hin zur Verfolgung und Massenmord – eine Prüfung. Für viele, die in den KZ‘s getötet wurden, eine unerfüllte Hoffnung.

Wo endet die Verantwortung von Gott und beginnt die des Menschen?

o 2005: Das Schweigen brechen
Mit Gerhard Botz, Hellmut Butterweck, Inge Deutschkron, Heiner Lichtenstein
Moderation: Hans-Henning Scharsach.
Aufzeichnung vom 6. November 2005 aus dem Wr. Volkstheater
EUR 14,80 inkl. Programm

Nach 1945 wurde ein Mantel des Schweigens über die jüngere Vergangenheit gelegt. Sowohl Opfer als auch Täter kommen nicht zu Wort bzw. äußern sich nicht. Was haben die Medien nach 1945 berichtet. Welche Urteile hat die Justiz gefällt?  Wie ist die Geschichtswissenschaft mit dieser zeitgeschichtlichen Epoche umgegangen?

o 2006: Ghetto
Mit Orna Birnbach, Walter Feiden, Israel Orzech, Schoschana Rabinovici
Moderation: Hans-Henning Scharsach.
Aufzeichnung vom 5. November 2006 aus dem Wr. Volkstheater
EUR 14,80 inkl. Programm

Die Lebensbedingungen in den Ghettos waren erbärmlich: Mehrköpfige Familien hatten jeweils nur ein Zimmer als Wohnfläche, die Lebensmittel waren sehr knapp rationiert und es herrschte ständige Angst vor den Razzien der SS oder Gestapo.  Die eigene Arbeitskraft war lebensnotwendig, um nicht in Vernichtungslager deportiert zu werden und um Lebensmittelkarten zu bekommen.

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